Kaderreise nach Brasilien

< < <     zu den Kurzberichten der Teilnehmer      > > >

Für eine kleine Gruppe Jugendlicher stand im August sicherlich der Höhepunkt des Jahres an. Maria Ertl, Ella Jakab, Robert Kohlhuber, Benedikt Schmid, Wolfgang Schneider, Daniel Werner, Laura Wirth und Franziska Zellner trafen sich am um 4:30 Uhr Morgens am 20. August am Münchner Flughafen um zusammen mit den Betreuern Uwe Henze und Susi Liss die Reise nach Brasilien anzutreten. Der Flug führte uns über Lissabon direkt nach Rio de Janeiro.

Gestartet am heißesten Tag des Jahres in Deutschland war es dann erstmal eine Enttäuschung, als wir bei Regen und "nur" etwa 22 Grad aus dem Flugzeug ausstiegen. Aber nach drei Tagen mit wechselhaftem Wetter wurden unsere Erwartungen vom Brasilianischen Winter mit Sonnenschein und etwa 30 Grad dann für den Rest des Aufenthaltes erfüllt.

Diese Reise war diesemal nicht – wie bisher immer – als Austasch, sondern nur als einseitiger Besuch in Rio geplant. Das bedeutete einerseits, daß wir nicht in Familien, sondern alle gemeinsam in einem Hostel wohnten und uns dort auch selbst verpflegen mussten, versetze uns aber andererseits auch in die Lage bei verschieden Clubs und am Stützpunkt zu trainieren ohne auf irgendwelche Vereinspolitik Rücksicht nehmen zu müssen. Und wir fanden hervorragende Trainingsbedingungen und –partner vor. Ob beim Stützpunkttraining in Urca oder dem Universitätsclub von Castello Branco, ebenso wie in der Academia Body Planet oder im Armenviertel Rosinha. Neben Spitzenathleten wie Flavio Canto (Olympiadritter 2004 in Athen), Raphaela Silva (U20-Weltmeisterin 2008) und Matheus Machado (U17-Vizeweltmeister 2009) trainiert dort auch eine große Zahl von Kindern und Jugendlichen aus den Armenvierteln (Favela) Cidade de Deus (City of God) oder Rosinha.

Natürlich haben wir auch die Christusstatue auf dem Corcovado und den Zuckerhut besucht, ebenso wie das Zentrum von Rio und das Künstlerviertel Santa Teresa. Auch die Erholung – oder Regeneration von den harten Trainingseinheiten – kam nicht zu kurz. Ausgiebig haben wir die Strände von Copacabana, Ipanema, Leme und Aproador getestet. Und wir können allen Bestnoten geben. Sauberes Wasser, tolle Wellen und feiner Sand, in dem man sogar Betreuer eingraben kann.

Die letzten drei Tage verbrachten wir dann noch in Buzios, einem kleinen Fischerdorf etwa 200 km nord-östlich von Rio. Dort genossen wir eine Bootstour zwischen den zahlreichen tropischen Inseln und verbrachen viel Zeit an verschiedenen Stränden. Viel zu schnell kam der 6. September, an dem wir wieder zurück nach Deutschland mussten. Alle waren sich einig, es war eine tolle Reise und ein großes Erlebnis.

 

Einige Fotos der Reise:

Training in Urca

    DSC05299.JPG (32556 Byte)        img_3083.jpg (34624 Byte)

Training in Castello Branco

DSC05521.JPG (37285 Byte)    DSC05543.JPG (36032 Byte)    DSC05588.JPG (33528 Byte) 

Training in Body Planet

 DSC05927.JPG (24906 Byte)    DSC05937.JPG (38248 Byte)    DSC05976.JPG (37219 Byte)    DSC05990.JPG (46536 Byte)    DSC05996.JPG (47716 Byte)    DSC06003.JPG (26189 Byte)  

Im Marinemuseum (mit Bootsfahrt durch die Guanabara-Bucht)

    DSC05403.JPG (33965 Byte)    img_2874.jpg (33066 Byte)    P1040619.JPG (21062 Byte)

Auf dem Zuckerhut

                DSC05719.JPG (25411 Byte)    DSC05745.JPG (38335 Byte)

Auf dem Corcovado

        IMG_0822.jpg (30376 Byte)

Am Strand

DSC05363.JPG (41855 Byte)    DSC01727.JPG (30901 Byte)    img_2880.jpg (23474 Byte)    img_2882.jpg (31269 Byte)    DSC05485.JPG (28590 Byte)    img_3143.jpg (72817 Byte)    img_3146.jpg (33171 Byte)

 P1040818.JPG (19510 Byte)    P1040824.JPG (48196 Byte)    P1040831.JPG (27532 Byte)    P1040837.JPG (34340 Byte)    

Unsere Hostels

DSC05339.JPG (40225 Byte)    DSC06031.JPG (44743 Byte)    DSC01895.JPG (59349 Byte)

In Buzios

    DSC01911.JPG (53160 Byte)    DSC01912.JPG (27194 Byte)    DSC01917.JPG (46687 Byte)       

P1050187.JPG (29134 Byte)    P1050188.JPG (27199 Byte)

Sonstiges

DSC01605.JPG (30351 Byte)    DSC01633.JPG (23906 Byte)    DSC05437.JPG (53137 Byte)    DSC01725.JPG (22499 Byte)    DSC01806.JPG (64626 Byte)    DSC05834.JPG (83815 Byte)    DSC05920.JPG (14661 Byte)    

img_2937.jpg (58115 Byte)    img_3161.jpg (65416 Byte)    img_3164.jpg (70273 Byte)    P1040788.JPG (41975 Byte)    IMG_0802.jpg (35461 Byte)    IMG_0803.jpg (43610 Byte)

(Die Bilder wurden aufgenommen von: Benedikt Schmid, Laura Wirth, Maria Ertl, Robert Kohlhuber, Franziska Zellner und Uwe Henze)

 

Kurzberichte der Teilnehmer:

21./22. August

Freitag:
Der erste Tag in Rio!
Leider ist das Wetter immer noch nicht so toll. (Am Tag unserer Ankunft hat es geregnet.) Deshalb haben wir uns entschieden nach dem Frühstück mit dem Bus ins Shoppingcenter zu fahren. Dort haben wir uns für eine Stunde eine Bowlingbahn gemietet. Nach dem Bowlen hatten wir noch ein bischen Zeit zum Shoppen! Mit einem Eis in der Hand ging´s danach wieder zum Bus, der uns zurück ins Hostel fuhr. Am Abend machten wir uns dann auf den Weg zum ersten Training in Urca. Nach Uchi-Komi, Boden-Ippon-Change und sechs Standrandoris war das Training geschafft. Müde fuhren wir mit dem Bus wieder nach Hause und nach dem Abendessen ging´s ab ins Bett.

Samstag:
Leider hatte sich das Wetter immer noch nicht gebessert. Zum Zeitvertreib haben wir uns die Bayernpokalfotos und den Film "City of God" angeschaut. Danach haben wir uns zum Mittagessen Schinkennudeln gekocht (, die schon um einiges besser waren als die Spagetthi vom Vortag).Nach dem Essen haben wir ein Indianermuseum, das gleich um die Ecke von unserem Hostel war, besucht. Da unser Hostel fast direkt am Strand war, wollten wir nach dem Museum noch ans Meer (trotz Wolken). Dort blieben wir so lange, bis es uns zu kalt wurde. Nach dem Essen spielten wir noch ein paar Runden Billard und dann ging´s ab ins Bett!

Maria Ertl           

23./24. August

Sonntag,  4. Tag:
Wir waren, wie bis jetzt immer, erst Frühstücken. (Es gab nur leider wieder keinen Schokokuchen =/ ). Sonst waren die Brötchen, Aufschnitt und Melone super ^^
Später ging’s mit dem Bus dann auf zum Marine-Museum. Dort haben wir ein U-Boot und Marien-Helikopter besucht, außerdem haben wir Fotos mit den Offizieren gemacht. =)
Die anschließende Bootsfahrt durch Guanabara -Bucht war einfach der Wahnsinn!!! Ich bin dann auch ein bisschen seekrank geworden. ^^ => Das Boot hat aber auch sehr stark geschaukelt J

Mein persönliches Highlight:
DER STRAND!!!! DIE MEGA WELLEN!!! DER WEICHE SAND!!! FUN!!! Schön warm und super toll J
Obercool war dann das Abendessen ^^
All-you-can-eat PIZZA!!!! Von Schinken bis vegetarisch war alles war dabei =) Aber die collste Pizza überhaupt war ja die Bananen- Zimt- Pizza J
Ein bisschen Stress gibt’s immer wenn wir alle gleichzeitig an den Laptop wollen ^^ Aber eigentlich einigen wir uns immer J  

PS: Busfahren macht total Spaß, erst recht bei den übelst alten Bussen und Straßen...ist wie Achterbahn fahren JJ  

Montag, 5.Tag:
Frühstück wie immer, aber es gab wieder keinen Schokokuchen! L Susi muss den Bäcker mal mit ihrem Scharm betören, ^^ dass endlich einen gibt!!! Dann ging es los zum Bus. Die Fahrt ging zur Kathedrale von Rio, wo auch schon der Papst war ^^ (=> also ist für ihn erbaut worden ). Dort angekommen, sind wir mit der alten Straßenbahn gefahren, so eine wie in San Franzisko ^^

Ella Jakab           

25./26. August

Dienstag:
Nach dem Frühstück gingen wir an den Strand (Copacabana). Wir faulenzten in der Sonne und jumpten in die großen Wellen. Danach packten wir unsere Judosachen fürs Training im Body-Planet. Das Training war sehr lustig und anstrengend ich musste schon nach dem Aufwärmen schwitzen, da die Ventilatoren aus waren ;-). Die Brasilianer sind schon viel flinker als wir. Trotzdem was es ganz cool.

Mittwoch:
An diesem Tag gingen wir in das Hard Rock Cafe und alle kauften sich Klamotten, ich natürlich auch (ich wollte doch meinen Schwestern was mitbringen ;-). Uwe bekam sogar eine Kappe geschenkt. Dann stand das Training an und wir fuhren zum Judo nach „Rosinha“, am Rande eines der größten Armenviertel von Rio. Wir hatten trafen Flavio Canto (Olympiadritter 2004 in Athen) im 14. Stock. Dort erklärte er uns sein Sozialprojekt, dass er gerade macht, und führte uns im Gebäude herum. Anschließend übten wir mit Ihm und seiner Gruppe Bodentechniken. Ich fand das Training mit ihm sehr lustig aber auch ganz schön anstrengend.

Robert Kohlhuber

27./28. August

Donnerstag:
Nachdem ich mir, wie jeden Morgen, beim Aufstehen den Kopf am viel zu kleinen Bett angehauen habe, sind wir zum Copacabana-Fort gefahren. Dort machten wir ein Foto für die "Judo"-Zeitschrift. Anschließend gab es Mittagessen im "Pizza-Hut" (Susi bekam eine 10cm-Mini-Pizza). Von dort sind wir an den wunderschönen Ipanema-Strand gegangen. Nach einem längeren Aufenthalt fuhren wir zum Training in Castello Branco (eines der brasilianischen "Top-Teams"). Dort kamen wir alle an usere Grenzen, da wir eine sehr große Auswahl an erstklassigen Trainingspartnern hatten. Nach dem Training waren wir im Club noch Burger essen. Victor (kämpft um die Olympia Quali) und seine Familie begleiteten uns. Gegen 12:00 Uhr wurden wir dann alle müde und fuhren zurück ins Hostel.

Freitag:
Aufstehen! Frühstücken! Copacabana! So muss doch ein Vormittag laufen. Nach ein paar Cocosnüssen fuhren wir dann mit unseren ganzen Judosachen auf den Zuckerhut. Dort konnten wir auch ein paar wagemutige Kletterer beobachten. 
Das war voll anstrengend, die ganze Zeit die Taschen umher zu schleppen. Dort waren wir bis zum Sonnenuntergang. Von dort aus waren es nur noch 5 Bus-Minuten bis zum Stützpunkttraining in Urca. Nach dem anstrengenden Training fuhren wir mit 2 Autos und 15 Personen an die Lago Rodrigo de Freitas zum Pizza-Essen.

Benedikt Schmid           

29./30. August

Samstag
Heute ist sehr gutes Wetter, ca. 30 Grad. Bis um 3:00 Uhr waren wir am Strand und tranken Kokusnüsse. Am späten Nachmittag machten wir uns dann mit der U-Bahn auf den Weg zu dem Fussballspiel Flamengo gegen Sao Andre. Vor dem Stadion von Flamengo, dem Maracana, waren schon sehr viele rot-weiß gekleidete Fans. Im Stadion war nur ein kleiner Teil der 130.000 Sitzplätze belegt. Das Spiel war OK und endete mit 3 : 0 für Flamengo.

Sonntag
Heute mussten wir sehr früh aufstehen, da schon ein edler Minibus auf uns und auf Celso und Gildasio wartete. Nach einer guten Stunde Fahrzeit kamen wir in Petropolis an, wo wir als erstes die Sommerresidenz des Kaisers besichtigten. Danach waren wir "Kilo-Essen", dann in der Kathedrale und im Fliegerhaus (Casa Santos Dumont). Anschließend waren wir shoppen, obwohl die Shops geschlossen hatten.
Die Rückfahrt nach Rio war sehr interessant und lustig. Die lustigste Erkenntnis an diesem Tag kam von Ella, als diese ihr Eis ass. Sie lautete: "Nur das gute kommt in die Suppe"

Wolfgang Schneider           

31. August / 1. September

Montag 31.8.
Heute war endlich mal wieder strahlendes Wetter ohne eine einzige Wolke am Himmel. Perfektes Wetter also um die Jesusstatue zu besichtigen. Wir machten uns in der früh mit dem Bus auf um noch bei guter Sicht auf dem Corcovado anzukommen. Nach der Busfahrt ging es erst mal mit der Zahnradbahn bis an die Spitze des Berges. Auch schon auf der Fahrt konnten wir die atemberaubende Aussicht über ganz Rio und das Meer genießen. Endlich oben angekommen machten wir natürlich einige Fotos darunter auch ein Gruppenfoto unter der Jesusstatue. Nach ca. einer Stunde ging es dann auch schon wieder den ganzen Weg zurück da wir ja noch an den Strand wollten wo wir dann den Rest des Tages verbrachten. Dort machten wir Bekanntschaft mit einer Riesenschildkröte die komischerweise fast wie Uwe aussah :)
Anschließend ging es wieder zurück in unser Hostel wo wir gemeinsam den Tag mit seinen vielen Eindrücken ausklingen ließen.

Dienstag 01.09.
Nach dem anstrengenden gestrigen Tag durften wir heute endlich einmal mehr oder weniger ausschlafen. Diese Gelegenheit wurde natürlich auch genutzt obwohl dabei das Frühstück drauf ging. Nachdem alle aus den Betten gekrochen waren ging es erst mal voll gepackt mit Judoanzug und Badesachen zu Uwe´s Bekannter, Marillia. Dort konnten wir all unsere schweren Taschen loswerden um dann ohne Gepäck in die Churrascaria weiterzugehen. Als wir dort ankamen waren wir natürlich alle sehr hungrig und hatten das Ziel das Restaurant arm zu essenJ. Wir stürzten uns auf das Buffet und wurden ständig von mindestens 2 Kellnern mit Fleisch versorgt. Letztendlich kapitulierten wir dann alle und verließen die Churrascaria gesättigt um weiter an den Strand von Ipanema zu gehen. Dort hatten wir wie jedes Mal wieder unseren Spaß.
Nach unserer „anstrengenden“ Strandeinheit ging es dann wieder zu Marillia um uns frisch zu machen und den ganzen Sand loszuwerden, da es anschließend in den Body Planet ging zum Training. Dort erwarteten uns wieder anstrengende 2 Stunden die aber wie immer auch eine Menge Spaß machten. Nach dem Training machten wir uns nach einem erlebnisreichen Tag wieder auf ins unser Hostel wo uns dann unsere Betten erwarteten J.

Daniel Werner           

2./3. September

Mittwoch
Ja, heute geht´s Paintball spielen! Aber davor frühstücken wir erst mal (heute gibt´s wieder Kuchen) und belagern kurz Uwe´s Laptop um den Film "City of Men" anzusehen. Er spielt in einem Armenviertel Brasiliens. Dann geht´s auf zur Bushaltestelle und gemeinsam in Richtung Downtown, nachdem alle lieber dort hin wollen als ins Barra Shopping Center. Dort angekommen besuchen wir erst mal den Mc Donald´s Eisstand. Wir drehen eine kleine Runde und gehen zum Mittagessen. Uwe bestellt je nach Wunsch Säfte, Käsebällchen (Pao de Queijo) und Sandwiches. Nachdem wir alles verspeißt hatten, geht es um ca. 14:00 Uhr auf zum Paintball. Dort angekommen müssen wir erst mal eine halbe Stunde warten. Anschließend werden uns die Spielregeln erklärt und wir bekommen unsere Schutzkleidung. Damit könnte man uns glatt für Sträflinge halten J. Nachdem unsere brasilianischen Freunde noch nicht da sind, beginnen wir schon mal. Es gibt vier verschiedene Spiele (z.B. Kill-Kill und Fahne klauen). Wir bilden die Mannschaften und los geht´s. Wir robben mit unseren Pistolen durch den Sand und haben jede Menge Spass. Die meisten von uns laden gleich nochmal 100 Schuss nach. Farbig (von den Treffern) und verschwitzt spielen wir die letzten beiden Spiele mit den Brasilianern, die zuerst beim falschen Paintball warenJ.
Dann geht es mit dem Bus zurück ins Hostel, wo wir unsere Koffer packen und dann zu Abend essen (Pommes). Anschließend geht´s noch zur Saftbar.

Donnerstag
Heute müssen wir schon eher aufstehen, denn heute geht es nach Buzios. Wir verabschieden uns von allen. Dann geht´s zum Busbahnhof und von da ca. 3 Stunden nach Buzios. Wir beziehen unser Hostel, in dem wir die einzigen Gäste sind. Wir ziehen uns um und gehen zum ca. 500 m entfernten Strand. Wir trinken in einer Strandbar frisch gepresste Säfte. Nach dem Strand geht´s mit dem Bus in die Stadt und wir gehen in eine Pizzeria bei der wir Lassagne und Pizzas bestellen. Dann geht´s wieder zurück zum Hostel.

Laura Wirth           

4./5./6. September

Freitag
Unser erster richtiger Tag in Buzios begann mit viel Sonnenschein. Gegen 11:00 Uhr gingen wir zur Bushaltestelle um in das Center zu erkunden. Als wir dann endlich im VW-Bus saßen (ca 20 Personen auf 13 Sitzplätzen) startete die ca. 15 minütige Fahrt. Am Center angekommen gingen wir durch die Stadt zum Bootssteeg und sprangen in das gemietete Boot. Nachdem nur zwei weitere Passagiere zugestiegen und die drei Crewmitglieder an Bord waren, legten wir bei wolkenlosem Himmel ab. An Deck gab es zum Glück Freigetränke, weil es ganzschön warm wurde =). Bei mehreren Stops sprangen wir alle vom Bootsrand in die Fluten und gelangten mit Hilfe einer Leiter wieder auf das Boot. Zwischenzeitlich wurde das gesamte "Sonnendeck" von uns beschlegnahmt. Als wir wieder angelegt hatten waren alle hungrig und Uwe lud uns zum All-you-can-eat-Beilagenbuffet ein =)=) Anschließend ging es in den engen VW-Bussen wieder zurück in unser Hostel wo wir einen entspannten Abend in Hängematte und Co verbrachten =) und uns die Geschichte von "das Hund" erzählten xDxDxD

Samstag
Um ca 10:00 Uhr wurden wir (wie fast jeden morgen) von Susi und Uwe aus den Betten gescheucht. Nach dem sehr spärlichen Frühstück stand unser letzter Strandbesuch in Brasilien auf dem Plan. Mit den aufgehaltenen VW-Bussen fuhren wir wieder in Richtung Center, stiegen aber schon früher aus um an den sogenannten Hufeisenstrand (Praia Feradura) zu gehen. Uwe blieb als einziger sitzen, da er die Bustickets für unsere Rückfahrt am nächsten Tag nach Rio de Janeiro kaufen musste. Nach 20 Minuten Fußmarsch kamen wir an dem sehr schmalen Strand an. Wir schlugen unseren üblichen Handtuchkreis auf, schnappten uns unseren getapten Ball und versuchten uns im Wasser mal wieder an Volleyball =). Irgendwann tauchte Uwe auch am Strand auf und das Wasser flutete unsere Handtücher (sogar Roberts Schutzwall war machtlos^^). Nach ein paar Stunden (ca 14:30 Uhr) im Wasser toben hatten alle doch wieder Hunger und so pilgerten wir in das gleiche All-u-can-eat-Beilagenbuffet vom Vortag und aßen uns satt =). Anschließend fuhren wir zum Hostel zurück. Am späten Nachmittag/Abend fuhr Uwe nochmal in die Stadt um den Online check-in zu machen, da es am nächsten Tag ja wieder zurück in Richtung Deutschland gehen sollte =(. Nachdem wir unser letztes McDonalds Eis gegessen hatten fuhren wir zurück. Nachdem wir unsere Sachen zusammengepackt hatten setzten wir uns nochmal unten zusammen und redeten.

Sonntag
Morgends um 9:00 Uhr schmissen Uwe und Susi uns aus unseren Betten. Nach dem Frühstück mussten wir schwerenherzens Fertigpacken. Eine Dreiviertelstunde später machten wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Das Wetter war nicht sonderlich gut und es regnete ein bisschen. Dort warteten wir auf den extra angemieteten VW-Bus der unser ganzes Gepäck zum Busbahnhof bringen sollte. Der Bus war sehr vollgeladen und es passten nur noch fünf Personen hinein. Der Rest von uns musste noch ca eine Stunde auf den großen Reisebus warten der nach Rio zurück fuhr. Nach drei ereignislosen Stunden endete die Fahrt am dortigen Busbahnhof und wir mussten mit unserem vielen Gepäck durch das ganze Gebäude um zum richtigen Bus zu gelangen der uns zum Flughafen bringen sollte. Als wir den dortigen Bettler endlich abgeschüttelt hatten kam auch schon der Bus. Dieser war allerdings so klein dass wir einen Teil des Gepäcks mit in den Passagierraum nehmen mussten. Der Bus war so gut klimatisiert dass wir alle frohren. Als wir am Flughafen angekommen waren regnete es aus vollen Strömen. In der Eingangshalle gaben wir als erstes unser Gepäck auf. Wir hatten alle Hunger, weil es schon wieder Nachmittag war und wir seit dem Frühstück nichts gegess en hatten. Also verursachten wir wiedermal einen Stau bei Bob´s burgers =). Als wir die Sicherheitskontrolle passirt hatten warteten wir noch ca 45 Minuten bis wir einsteigen konnten. Mit einer halben Stunde Verspätung startete die Maschiene in Richtung Lissabon.

Franziska Zellner